Der Online-Marketing-Salat

Donnerstag, 05. Juli 2018. Viele kleine und mittelständische Unternehmen hören davon und wollen es bei sich im Unternehmen intergieren. Aber was genau steckt eigentlich dahinter? Bei einem Blick auf die ganze Blogosphäre, kommt man ohnehin nicht weg von dem Begriff „Online-Marketing“. Dieser erste Blog-Beitrag verschafft einen groben Überblick rund ums Onlinemarketing.

Ist klassisches Marketing überhaupt noch wichtig?

Bevor das webbezogene Marketing betrachtet wird, sollte vorerst ein Blick auf dem klassischen Marketing geworfen. Der Begriff „Marketing“ kommt von dem englischen Term „Market“, was so viel „Markt“ bedeutet. Es geht dabei darum ein Produkt oder eine Dienstleistung marktfähig zu machen, oder besser gesagt, den Endabnehmer das Produkt schmackhaft zu machen. Viele Unternehmen bedienen sich dabei an viele (psychologischen) Tricks und Techniken. Dazu werden auch – meist in Teamarbeit – bis in die tiefe Märkte, Zielgruppen, Käufer und Nutzverhalten analysiert und ausgewertet. Anhand der analysierten Datenauswertungen werden von Marketer Entwicklungen und Strategien erstellt, um den Endabnehmer für das zu verkaufende Produkt zu aktivieren. Solch eine Strategie wird nicht nur für Endabnehmer, sondern auch im Bereich von B2B entwickelt. Dies wurde meist in Form von Print-, Radio- oder auch Fernseherwerbung erreicht. Das klassische Marketing bildet also das Fundament für Onlinemarketing.

Was ist Onlinemarketing?

Wann genau das Marketing digitalisiert wurde, ist schwer zu beurteilen. Statistiken zufolge nutzten 1 Milliarde Menschen im Jahr 2005 das WorldWideWeb. Die Digitalisierung hat spätestens ab diesem Zeitpunkt, wegen der signifikanten Internetnutzung, das Marketing für sich eingenommen. Die großen Unternehmen bedienen sich schon viel an den Strategien und sorgten bislang für Konversionskraft. Google ist dafür ein Stichwort. „Ich will bei Google ganz oben stehen“, sagen sich viele kleine und mittelständische Unternehmer, aber können sich kein Bild davon machen, wie genau das passieren soll.

Vielfalt und Inhalte des Onlinemarketings

Innerhalb des Onlinemarketings sind spezielle Gebiete vorhanden, auf denen man sich spezialisieren kann. Damit ein Überblick über den ganzen Salat im Netz bekommen kann, werden hier wie folgt Inhalte und Elemente des Onlinemarketings dargestellt.

SEO: Der Begriff SEO steht für „search engine optimazition“, was auf Deutsch übersetzt „Suchmaschinenoptimierung“ heißt. Darunter ist zu verstehen, dass die Texte auf der Homepage mit bestimmten Keywords versehen werden. Speziell Keywordanalysen sind wichtig für SEO-Texte. Eine Suchmaschine wie Google schaut im Web nicht mit menschlichen Augen, sondern scannt (bzw. crawlt) eher den Quelltext einer Homepage. Wenn ein Unternehmer sagt „Ich will bei Google ganz oben stehen“, sollte dieses Ziel genauer definiert. Das heißt z.B., dass der Kunde eher sagen müsste: „Ich will bei Google unter den Suchbegriffen ‚autohändler berlin‘ ganz oben stehen“.

SEA: „search engine advertising“ steht für SEA und heißt übersetzt „Suchmaschinenwerbung“. Google bietet an, Anzeigen in verschiedenen Variationen mit verschiedenen Platzierungsmöglichkeiten einzustellen. Eine Variante wäre, dass bei den Ergebnissen einer Begriffssuche eine Anzeige von Unternehmen platziert werden, und nur bezahlt werden muss, wenn wirklich jemand darauf klickt. Anders verhält es sich bei der Variante von Display-Advertising. Da werden Werbebanner auf Homepages bereitgestellt, die Anzeigen darstellen, die sich an den letzten Sucheingaben von Google orientieren.

Usability: Die Handhabung einer Homepage gehört auch zu den Elementen von Onlinemarketing. Je schwieriger es für Besucher ist, auf der Homepage seine Produktsuche anzugehen, desto weniger Anziehungspotenzial besteht für die Seite.

Content-Marketing: Kombiniert man die Texte, Bilder und Funktionen in einem ausgeglichenen Verhältnis setzt, dann achtet man somit auf das Content-Marketing. Wobei der Content bzw. Inhalt sich nicht nur auf die eigene Homepage beziehen muss, sondern auch der Inhalt auf Seiten von sozialen Netzwerken gemeint sein kann.

E-Mail-Marketing: Was früher postalisch geworben wurde, wird in der Zeit der Digitalisierung vermehrt via Email geworben. Bei allen Elementen sollten die Richtlinien der DSVGO umgesetzt werden. Speziell bei E-Mail-Marketing ist es wichtig, dass das Newslettering Datenschutzkonform sind.

Social-Media-Marketing: Die Vermarktung in sozialen Netzwerken ist inhaltlich so umfangreich, dass es an sich ein Bereich ist, für den man sich nochmal zusätzlich spezialisieren kann. Nichtsdestoweniger ist Social-Media-Marketing ein Teil des Onlinemarketings.

An dieser Stelle sollte ein grober Einblick im Onlinemarketing gegeben worden sein. Sollten Anregungen oder Fragen bestehen, kann dies im Kommentarfenster vorgenommen werden.

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